Der Weg zu mehr digitaler Unabhängigkeit

Die Zeit rennt und der letzte Post liegt schon wieder einige Wochen zurück. Viele Sachen gibt es gar nicht zu berichten. Aktuell versuche ich mich abseits der Arbeit nur an einem IT-Thema und das ist der DiDay. Gar nicht so leicht und teilweise auch ein bisschen verwirrend, da z.B. auf der einen Seite der Wechsel zu Firefox als Gut angesehen wird, auf der Anderen dann wieder als Schlecht, weil ja durch die Foundation quasi ein "USA-Browser". Das gesunde Mittelmaß zu finden ist da gar nicht einfach, aber zumindest schärft es den Blick auf die Abhängigkeiten, allerdings ein bisschen Komfort sollte ja auch noch da sein. Der Versuch auf dem Smartphone möglichst viele Apps von F-Droid zu nutzen, führte mich zu einer App namens LibreFind, welche zu Proprietären, freie Alternativen aufzeigt. Die Datenlage ist noch etwas dünn, aber dank Mitmachfunktion sollte das schnell besser werden.

Beim Durchscrollen zeigt sich dann aber auch der Spagat zwischen Unabhängigkeit und Komfort. Banking-, Mobilfunkanbieter- oder Krankenkassen-App lassen sich nur schwer durch OpenSource ersetzen. Bei Letzterem ist die Website noch möglich, aber beim Banking kommt man schon an die Grenzen der Komfortabilität.

Schritt für Schritt geht es weiter, alles auf einmal ist nicht möglich. Dabei ist auch immer wichtig bei dem Ein oder Anderen Opensource Projekt eine Spende da zu lassen. Serverkosten und Co sind zuletzt stark gestiegen und ein kleines bisschen Wertschätzung in Form von Euronen hilft die Motivation zu erhalten.

Jetzt ist erstmal Sommer- und Urlaubszeit, es könnte also ruhiger werden.